Nicht noch ein Neujahrsposting

15. Januar 2021

Neujahrsposting der anderen Art

Frohes neues altes Jahr.
So fühlt es sich doch nicht nur für mich an oder?

Ich werde jetzt nicht wie viele andere eine Zusammenfassung des letzten Jahr durchführen, welche Einschränkungen und Defizite wir persönlich und unsere Firma Rostock Rotates hatten. Da sind wir nicht die Einzigen.

Nur so viel. Unser letztes Jahr war turbulent.

Bei Twitter wurde letztens gefragt, mit welchen Wort ich das Jahr 2020 assoziiere. Meine Antwort: „abgesagt“.

Damit spreche ich wohl vielen meiner Kollegen aus dem Herzen. Aber nicht nur meiner Kollegen. Seit März letzten Jahres halten wir uns an sämtliche Beschränkungen und Maßnahmen, um Verantwortung für ein „gesundes“ Miteinander zu übernehmen.

Wir haben unsere Familie weder Weihnachten noch Silvester noch sonst wann gesehen. Wir fahren kein Ski und sind beruflich soweit runter gefahren, dass wir jedes Mal einen Coronatest aufweisen, bevor wir jemanden sehen.

Am Anfang diesen Jahres 2021 steht eine Produktion an, auf die ich mich das ganze letzte Jahr schon gefreut habe. Zum Einem, weil ich gehofft habe (ja ich weiß super naiv), dass diese Pandemie endlich ein Ende hat. Zum anderen, weil ich diese Art Produktion wirklich sehr schätze. Ich arbeite mit einem tollen Team zusammen. Motiviert. Kreativ und talentiert.

Das motiviert auch mich sehr. Diese Vorfreude das ganze letzte Jahr.

Und ja, natürlich war es gedanklich immer ein auf und ab. Können wir diese Produktion durchführen? Wird alles abgesagt? Ist es überhaupt sinnvoll zu produzieren und potenziell mich und meine Mitmenschen einer Gefahr auszusetzen?

Tja, was ist hier wohl die richtige Antwort. Wenn sie jemand weiß, kann derjenige bestimmt auch etwas gegen den Klimawandel unternehmen.

Also wird weiter geplant und alle gehen mit einer Mischung aus: „Wird sowieso abgesagt und hoffentlich findet es statt“ in die wohl verdienten sehr ruhigen Weihnachtsferien.

Die Woche vor der Produktion: Alle schränken sich soweit wie möglich ein. Sind seit Wochen in Homeoffice und gehen wirklich nur zum Einkaufen raus. Die Planungen schreiten voran. Brauchen wir oder Kollegen Hotels? Wie machen wir das mit dem Corona konformen Essen für alle? Hygienekonzepte wurden schon vor Wochen erstellt.

Solange die Produktion nicht abgesagt wird, planen wir weiter.

Und soll ich euch mal was sagen?

Das ist gut.
Wunderbar sogar.
Wenn der Mensch plant, glaubt er an etwas.
An ein Ergebnis. Ein Produkt.
Und soll ich euch noch etwas sagen?
Das gibt Hoffnung.

Und die ist in diesen Zeiten bitte nötig. Wenn man Hoffnung hat, dass alles gut wird, kann man mit der Angst besser umgehen. Jeder Unternehmer weiß wovon ich rede. Wir sind Kreative. Wer in dieser Branche arbeitet, erfindet sich ständig neu. Sucht Lösungen. Gibt Vorschläge. Ist innovativ.

Schwierig ist die ganze Sache nur, wenn man mit der Ungewissheit im Nacken arbeitet. Denn so wirklich Antworten kann dir niemand geben. Auch keine Zauberglaskugel.

Tag X findet die Produktion statt? Was machen wir?

Ich war aufgeregt, wie schon Monate nicht mehr. Warum? Weil ich meinen Job machen konnte.

Ja, es ist anders.

Oh ja, Coronatests sind unangenehm.

Ja, Maske tragen 12 Stunden am Tag fetzt nicht (natürlich regelmäßig gewechselt).

Ja, seine Kollegen auf 2 Meter Abstand zu begrüßen ist ungewohnt.

Aber dieser Tag, dieser Start in dieses neue Jahr gibt mir Hoffnung.
Und das ist doch ein guter Anfang für das neue Jahr, oder?

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Was steht als Nächstes an?

Für diejenigen unter euch, die keine Producer:innen sind, ist das eine ganz „normale Frage“. Vielleicht denkt man an die Abendplanung, den bevorstehenden

Nicht noch ein Neujahrsposting

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