Wie die Jugend hackt?


Köln, 13.05. Muttertag

Es gibt immer diese Produktionen, die einem am Herzen liegen. Warum? Mh, das ist schwer zu sagen, manchmal liegt es an dem Team vor Ort, manchmal an neuen Horizonten, die man erreichen möchte. Aber manchmal sind es die kleinen Dinge, die einen inspirieren, die Welt abermals aus einem neuen Blickwinkel zu betrachten. Wie auch in diesem Projekt. Die kleinen sind in diesem Fall keine Dinge, sondern Fertigkeiten, Ansichten und Weltverbesserer. Und das im wahrsten Sinne.

Jugend hackt ist ein spannendes Projekt von Projektleitern und Mentoren, die ihr Herz am richtigen Fleck tragen. Denn mit Ihrer Hilfe können sich die Kinder und Jugendlichen entfalten, sich trauen, auch mal über den Tellerrand hinaus zu schauen. Sich mit unserer, mit ihrer Umwelt und Zukunft auseinanderzusetzen.

Und das auf eine sehr smarte Art und Weise. Wir kamen schon im letzten Jahr aus dem Staunen nicht mehr raus, als wir in Minden den kleinen und großen Entwicklern über den Monitor schauen durften. Dieser Workshop war jedoch etwas anders. Denn diesmal ging es um die Einsteiger. Nach dem Kennenlernen wurden sich gemeinsam Projekte überlegt und Strukturen ausgedacht, wie man am besten Lösungen findet.

Also ich finde, jeder darf programmieren. Ich würde jetzt nicht sagen, dass das ein Jungs- oder Mädchending ist. Matilda

Der Workshop war schnell ausgebucht. Bei dem großen Andrang in diesem Jahr stieg die Anzahl an weiblichen Programmiererinnen auf fast die Hälfte an. Unter anderem gab es hier nach zwei Tagen kreativer Arbeit eine „intelligente Brille“ zu bestaunen. Aber auch wurde eine App entwickelt, wie man am besten im Streit mit seinen Geschwistern umgeht. Mini Roboter oder ein selbstfahrendes Auto wurden ganz selbstverständlich zukunftsweisend erbaut, erprobt und optimiert.

Auch Umweltprobleme, wie die Verschmutzung der Weltmeere, sollten gelöst werden. „Haie“, die die Meere von Plastikmüll befreien, sich aber nicht an den Fischen satt essen waren nicht nur geniale Lösungsansätze, sondern haben den Teilnehmern auch gezeigt, wie man mit Code die Welt verbessern kann, getreu dem Motto.

Ich finde es ist auch eine gute Kommunikation zwischen den Kindern und den Mentoren. Es wird immer geklärt, wann was passiert. Robin

Gebastelt und gewerkelt wurde dieses Mal an modernen 3D Printern und Laser Cuttern, aber auch der Lötkolben und Twine kamen zum Einsatz. Und das Allerwichtigste – der Spaß.  Am Ende des Tages gab es ausschließlich strahlende Augen und einige neue Mini Roboter Besitzer. Da jedes Projekt mit einer Präsentation vor den Eltern und Freunden abschließt, wurde auch diese gut vorbereitet, der Beamer in Position gebracht und die Moderationskärtchen geschrieben.

Also wie würdet ihr mit Code die Welt verbessern? Wir versuchen es erstmal auf unsere Art – mit Film.

 

Dank Förderung können diese Workshops kostenfrei angeboten werden.